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Quitten |
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Zentralasien, wo heute noch Quitten wild wachsen, gilt als die ursprüngliche Heimat der, wie Apfel und Birnen zum Kernobst zählenden, Quitten. Sie werden in zahlreichen Sorten in Spanien, Frankreich, Italien, Ungarn, Deutschland und anderen Ländern angebaut.
Es werden Apfel- und Birnenquitten unterschieden.
An Vitaminen enthalten Quitten reichlich Vitamin C sowie die Vitamine E, B3, B5, B1, B2 und einwenig Vitamin A. Quitten enthalten an Mineralstoffen und Spurenelementen viel Eisen, Zink, Kupfer und Kalium sowie, Kalzium, Magnesium, Phosphor und etwas Jod.
Quitten haben einen hohen Anteil an Ballaststoffen, vor allem viel Pektin und sie enthalten Weinsäure, Apfelsäure, Zucker sowie Tannin.
Quitten sollen gegen Durchfall, Fieber und bei Gicht hilfreich sein.
Obwohl es im Mittelmeerraum einige Sorten gibt, die weniger herb schmecken, werden Quitten meistens nicht roh gegessen, sie schmecken wegen der Gerbstoffe bitter, hart und so nicht für jedermann bekömmlich.
Wegen ihres besonderen Aromas und aufgrund ihres hohen Pektingehaltes sind sie aber für Kompott, Konfitüre oder Marmelade, am besten mit Schale, gut geeignet und beliebt.
An Quitten Druckstellen faulen Quitten recht schnell, ansonsten halten sie sich ein paar Wochen. Quitten sollten aber nicht zusammen mit anderen Obstarten gelagert werden.
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