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Mineralwasser |
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Heilwasser
gilt als Arzneimittel, heilende, lindernde oder vorbeugende Wirkung muss nachgewiesen sein, Indikation muss auf dem Etikett stehen, Zulassung ist erforderlich, je nach Quelle unterschiedlicher Mineralstoffgehalt
Mineralwasser
Mineralstoffgehalt von mindestens 1000mg pro Liter, nur aus vor Verunreinigungen geschützten unterirdischen Wasservorkommen, Abfüllung direkt an der Quelle, nur Kohlensäure darf zugesetzt werden, Kohlensäure oder andere Bestandteile dürfen aber entzogen werden
Quellwasser
aus einer natürlichen oder künstlichen Quelle, wo es auch abgefüllt wird, die Qualität muss mindestens der von Trinkwasser entsprechen, Nachweis eines mineralischen Mindestgehaltes nicht notwendig
Tafelwasser
künstliches Mineralwasser, Mischung aus Leitungs-, Mineral-, oder Quellwasser, auch Meerwasser, Salz und anderen Zusatzstoffen, Mineralsalze und Kohlensäure dürfen zugesetzt werden.
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Stilles Wasser
enthält von natur aus wenig oder keine Kohlensäure. Wenn das Leitungswasser vor Ort von schlechter Qualität, kann es auch zum Kochen verwendet werden. Ob Wasser mit oder ohne Kohlesäure genossen wird ist in erster Linie eine Geschmacksfrage, Kohlensäure schadet nicht.
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Bestandteile |
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Kalium unterstützt Zellaufbau
Natrium aktiviert Nerven, hält Gewebe straff
Magnesium unterstützt Knochenaufbau, regt Kohlehydrat- und Eiweißtoffwechsel an, stützt Herzmuskel, fördert Blutgerinnung
Kalzium stärkt Knochen und Zähne
Mangan ist gut für Bindegewebe und Stoffwechsel
Chlorid reguliert Flüssigkeitshaushalt, Stoffwechsel und Magensäure, aktiviert Enzyme
Hydrogencarbonat steuert Säuregehalt im Körper
Kieselsäure stärkt Haut, Haare und Nägel
Kohlensäure aktiviert Blutkreislauf, regt Atmung an
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Im Allgemeinen ist wenig Gehalt an Natrium wünschenswert, da wir schon genug mit der täglichen Nahrung aufnehmen - bei Aktivsportlern kann ein hoher Natriumgehalt sinnvoll sein, es verringert Schwitzen.
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Der Nitratgehalt sollte gering, möglichst unter 50 Milligramm pro Liter ausfallen. Nitrat ist dem Körper selbst nicht schädlich, aber das Umwandlungsprodukt Nitrit. Babys haben noch keine Abwehrstoffe dagegen.
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Etikett |
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Visitenkarte eines jeden Mineralwassers
Meistens werden die charakterisierenden Bestandteile des Mineralwassers einzeln aufgeführt. Zu Grunde liegt das Ergebnis einer chemischen Analyse durch ein anerkanntes Untersuchungsinstitut.
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Leitungswasser löscht genauso den Durst wie Mineralwasser. Beim Mineralwasser handelt es sich jedoch um ein von der Natur gewürztes Nass, dass durch oft jahrzehntelanges sickern durch die Erdkruste Mineralien wie Kalzium, Magnesium, Natrium, Kalium sowie Carbonate, Sulfate und Chloride sowie Spurenelemente aus den Gesteinsschichten löst.
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